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Geld motiviert die Kreativen nicht

Finanzielle Anreize sind bei kreativen Tätigkeiten häufig das falsche Mittel. Autonomie, Lernziele, Sinnhaftigkeit und Spaß sind die besten Antreiber.

 

Immer mehr Menschen arbeiten in den Bereichen Service, Dienstleistung etc. – immer weniger in der Produktion. So entwickelt sich Kreativität zur entscheidenden Kompetenz von Mitarbeitern. Auch wenn viele Unternehmen das mittlerweile erkannt haben: Nur den Wenigsten gelingt es, diese Kreativität ihrer Mitarbeiter am Arbeitsplatz optimal zu entwickeln und zu nutzen.

 

Ein einfaches Beispiel: Noch immer herrscht vielerorts der Glaube, mit finanziellen Anreizen könnten Mitarbeiter am besten motiviert werden. Das mag bei simplen Tätigkeiten teilweise der Fall sein, bei anspruchsvollen, kreativen Tätigkeiten aber sicher nicht. Ist eine gewisse Grundsicherung einmal gegeben, sind vielmehr intrinsische Faktoren entscheidend. Kreative Menschen wollen sich selbst verwirklichen, sich frei entfalten können, selbst bestimmt arbeiten, einem höheren Ziel dienen . . .

 

In seinem Buch „Drive. The surprising truth about what motivates us“ nennt Daniel Pink drei wesentliche Motivationsgrößen:

 

1. Autonomy: Selbstständigkeit, Entscheidungsspielräume, Freiheit – Arbeitgeber müssten manchmal darauf vertrauen, dass ihre Mitarbeiter etwas Interessantes und Zukunftsweisendes anpacken, wenn sie ihnen nur aus dem Weg gehen, sagt Daniel Pink.

 

2. Mastering: Dass wir in einer Wissensgesellschaft leben, in der lebenslanges Lernen entscheidend ist, ist längst bei den meisten Menschen angekommen. Mitarbeiter wollen sich weiterentwickeln, wollen sich Ziele stecken und in immer neuen Bereichen zu Experten werden. Es ist einfach enorm befriedigend, in irgendetwas richtig gut zu sein.

 

3. Purpose: Kreative Mitarbeiter wollen das Gefühl haben, an etwas Wichtigem zu arbeiten. Für sie ist die Sinnhaftigkeit ihrer Arbeit von großer Bedeutung.

 

Ergänzen würde ich eine vierte Motivationsgröße: den Spaß. Vielfach ist gezeigt worden, dass Spaß und Spiel großen Einfluss auf kreatives Arbeiten haben können. Wer Spaß hat und spielt, befreit sich von einfachen, üblichen Mustern und Denkblockaden und findet neuartige Lösungen. Ohne diesen Spaß verlieren kreative Menschen schnell die Lust an einem Projekt.

 

Einen kurzen Einblick in die Thesen des Buches von Daniel Pink, grafisch toll aufbereitet, bietet dieses Video:

 


 

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